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WAS IST REGULATIONSMEDIZIN?
Unter dem Begriff Regulationsmedizin versteht man die Vielfalt der alternativen Medizin, die bekannt sind unter Namen wie Erfahrungsheilkunde, biologische Medizin, Naturheilkunde u. a. allen gemeinsam ist das Bestreben die individuelle Lebensenergie zu unterstützen.
Neben der genetischen Vorbestimmung führt erst die Einwirkung von Umwelteinflüssen auf den Organismus zur Erkrankung. Jeder Reiz, den das Individuum von der Außenwelt, aber auch durch seine inneren Lebensvorgänge erhält, wird durch ein komplexes Regelsystem beantwortet. Immunsystem, Hormon-, Nerven-, Stoffwechsel-, Psyche und andere Regulationssysteme überwachen und regulieren die Antwort im Sinne der Lebenserhaltung - und dies seit Menschengedenken.
Alles was sich der Mensch zu seiner Heilung zunutze macht ob Pflanze oder z.B. Kälte/Wärme, ob mechanische Behandlung oder Gespräch unterstützt die eigenen Selbstheilungskräfte durch den Einfluss auf die Regulation. Erst wenn diese nicht mehr funktionsfähig ist, eine Rückkehr zur Norm vom Organismus alleine nicht mehr zu bewerkstelligen ist, tritt die Substitutionsmedizin ein, d.h. sollten dem Organismus Fremdsubstanzen oder operative Eingriffe, d.h. von außen zugeführte Hilfsangebote gemacht werden. Eine wesentliche Voraussetzung zur Gesunderhaltung ist das Training der individuellen Immunabwehr.
Sicherlich die älteste von Menschen angewandte Methode um die Gesundheit festzustellen, ist die Erfassung der Körpertemperatur; eine Möglichkeit zur Festsstellung der Regulation. Mittels modernster Messtechnik kann heute die Oberflächentemperatur auf der Haut an Organbezugspunkten gemessen werden. Nach der ersten Messung wird der Patient einem unbelastenden Kältereiz, dem Entkleiden, ausgesetzt. Dem Wärmeverlust folgt nun die individuelle Reizantwort. Durch die Verschaltung aller Organsysteme erhält man auf diese Weise einen Einblick in den gesamten Regulationsstatus. Mit anderen Worten Informationen über die Leistungsfähigkeit des Patienten, wie sie kein anderes Verfahren bietet.
Nach Prof. E. David ist die Regulationsthermographie nach Prof. A. Rost "eine klinisch, reproduzierbare Methode, die unentbehrlich ist zur Vorsorge und Aufklärung unklarer Krankheitsbilder, wie sie durch andere Verfahren nicht zu erbringen ist."
Die Regulationsthermographie ermöglicht die Früherkennung, die Feststellung des Gesundheitsstatus, die Diagnosefindung, die Kontrolle des Therapieverlaufs und dokumentiert den Erfolg der Behandlung.
"Ziel der Behandlung eines Organismus ist es, die harmonischen Verhältnisse aller Körperfunktionen für ein harmonisch gestimmtes Selbst wieder herzustellen". (H. Heine, Lehrbuch der biologischen Medizin, 1997). S. Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, drückte es entsprechend seiner Zeit in seinem Lehrbuch "Organon der rationellen Heilkunde" (1810) folgendermaßen aus:
"Im gesunden Zustand des Menschen waltet die geistartige Lebenskraft unumschränkt und hält alle seine Teile in harmonischem Lebensgang in Gefühlen und Tätigkeiten." (Auszug)
Regulationstherapien schaffen Ordnung in einer gestörten Regulation. Daraus ergibt sich, dass der Regulationsstatus festgestellt werden muss, da Regulationsblockaden wie Narbenstörfelder, unverträgliche Zahnmaterialien usw. für die Wirkung der Therapie hinderlich sind. Allen Regulationstherapien wie, Homöopathie, Akupunktur, Neuraltherapie, Ausleitungs- und Ordnungstherapie, manuelle Methoden u. a. ist gemeinsam, dass sie die individuellen Selbstheilungskräfte im Sinne der Regulation anregen oder beruhigen.
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